Leichtkraftrad-Versicherung

Leichtkrafträder haben einen Hubraum zwischen 50 cm³ und 125 m³. Die Leistung des Motors ist dabei auf maximal 11 kW beschränkt. Da Leichtkrafträder in Deutschland zulassungsfrei sind, fällt bei ihnen auch keine Kraftfahrzeugsteuer an. Die Pflicht für ein eigenes Kennzeichen besteht jedoch bei den Fahrzeugen, die technische Hauptuntersuchung ist wie bei vielen anderen Kraftfahrzeugen alle zwei Jahre vorgeschrieben.

Da eine Versicherungspflicht besteht, ist eine Leichtkraftrad-Versicherung eine wichtige Voraussetzung für den Betrieb des Kraftfahrzeuges. Junge Leute ab 16 Jahre dürfen das Leichtkraftrad mit dem Führerschein der Klasse 1b fahren. Bis zum Alter von 18 Jahren ist die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs jedoch auf maximal 80 km/h begrenzt. Für Jugendliche über 18 Jahre entfällt dann diese Geschwindigkeitsbegrenzung, und die Drosselung darf entfernt werden.

Wer eine Leichtkraftrad-Versicherung abschließt sollte sich im Vorfeld genau informieren, welche Kosten auf ihn zukommen und was für Pflichten und Rechte er gegenüber der Leichtkraftrad-Versicherung hat. Besonderes Augenmerk sollte jeder auf das Kleingedruckte in dem Versicherungsvertrag legen. Das schützt vor bösen Überraschungen, wenn es doch einmal zum Schadensfall kommen sollte. Natürlich sollte jeder, der eine Leichtkraftrad-Versicherung abschließen möchte, erst einmal genau die Preise und Konditionen vergleichen. Es gibt auf dem Versicherungsmarkt große Preisunterschiede.

Im Internet gibt es einige Webportale, wo man kostenlos die Preise und Konditionen der unterschiedlichsten Versicherungsunternehmen und deren Angeboten zum Thema Leichtkraftrad-Versicherung vergleichen kann.

Die Leichtkraftrad-Versicherung wird in drei Stufen eingeteilt. Die erste Stufe beinhaltet Leichtkrafträder mit einem Hubraum bis 80 cm³, und einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 80 km/h. In der zweiten Stufe sind Leichtkrafträder mit einem Hubraum bis 125 cm³, und einer Höchstgeschwindigkeit von ebenfalls maximal 80 km/h enthalten. Die dritte Stufe ist für Fahrzeuge mit einem Hubraum von maximal 125 cm³, und einer Geschwindigkeit von über 80 km/h eingerichtet.

Die Versicherungsprämie der Leichtkraftrad-Versicherung ist in den ersten zwei Jahren am höchsten, da ja auch das Unfallrisiko bei Fahranfängern hoch ist. Wer die ersten zwei Jahre unfallfrei überstanden hat, darf sich auf sinkende Versicherungskosten freuen. Ein großer Vorteil der Leichtkraftrad-Versicherung ist, dass der Schadensfreiheitsrabatt der ersten zwei Jahre auf die spätere Autoversicherung angerechnet werden kann. Dadurch hat jeder Jugendliche die Chance, einen günstigen Tarif mit einem schon recht hohen Schadenfreiheitsrabatt für seinen zukünftigen Pkw zu erlangen.

Im Schadensfall sollte jeder, der eine Leichtkraftrad-Versicherung hat, den Schaden sofort der Polizei melden und nach Möglichkeit auch Beweisfotos von der Unfallstelle anfertigen. Das ist vor allem wichtig, wenn es zu späteren Streitigkeiten zwischen den Unfallgegnern kommt. Dann steht Aussage gegen Aussage. Fotos erleichtern dem Verkehrsrichter dann wesentlich die Urteilsfindung.

Eine gefährliche Unart bei Jugendlichen ist das Frisieren von Mopeds aber auch Leichtkrafträdern. Unabhängig von der Gefahr, die von solchen Fahrzeugen ausgeht, sollte jeder daran denken, dass er seinen Versicherungsschutz der Leichtkraftrad-Versicherung aufs Spiel setzt. Wird man mit solch einem Fahrzeug ertappt, drohen dem Fahrzeugführer ein Fahrverbot und empfindliche Strafen. Im Schadensfall darf man dann nicht darauf hoffen, dass die Leichtkraftrad-Versicherung für eventuelle Schäden aufkommt.

Ein Leichtkraftrad - richtig versichert mit einer günstigen Leichtkraftrad-Versicherung - ist eine gute Möglichkeit für Jugendliche, die noch keinen Pkw fahren dürfen, aber trotzdem mobil sein wollen

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